Dämmung von geneigten Dächern in der Praxis

Mehr als 1 Mio. Dächer in Schleswig-Holstein  und
Hamburg zeigen vermeidbare Wärmeverluste


Sie haben nur den mäßigen Wärmeschutz der damaligen Zeit. Das bedeutet hohe und vermeidbare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilienhaus schon 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können.

Solche Wärmeverluste erkennt man oftmals an rasch schmelzendem Schnee auf dem Dach.

Bis zur ersten Energiekrise 1972 sah man Energiesparen ganz anders: Wärmeschutz im Dach, waren Bimssteinausmauerungen, Lehmwickel, Holzwolleplatten, Torfplatten oder einfach nur Schilfrohr als Putzträger unter den Sparren. Erst in den siebziger Jahren wurde mit Glaswolle zwischen den Sparren 2-4 cm stark gedämmt. Aus dieser Zeit findet man
nackte Stahlbetondecken unter nicht ausgebauten Dächern oder Obergeschossdecken mit nur 1-2 cm Dämmung unter dem Estrich.

Luftdichtung im Dach damals kaum beachtet

Dächer verlieren auch Wärme durch Fugen und Ritzen. Gleichzeitig entsteht die Gefahr von Feuchteschäden in der Holzkonstruktion oder von kalter Zugluft bei Windbelastung. Dieses Problem wurde in Deutschland erst ab
1996 richtig ernst genommen und in der Normung berücksichtigt. Bis dahin wurde auf einen luftdichten Ausbau wenig geachtet: Zwischen Sparren und Dämmung, von Traufe bis First, verlaufen bei einem Einfamilienhausdach etwa 300-700 m Fugen.

Verbesserungen sind leicht zu realisieren

Dachräume sind im Winter manchmal schwer beheizbar oder werden nicht richtig behaglich. Im Sommer sind sie dann schnell überhitzt. Manches Schlafzimmer wurde deshalb schon in  sommerlichen Hitzephasen ins Erdgeschoss verlegt. Die Ursache ist immer die gleiche: Der mangelnde Wärmeschutz der Dachfläche und häufig auch fehlender Sonnenschutz an den Dachfenstern. Ein Dachwohnraum sollte im Sommer wie im Winter eine hohe Behaglichkeit bieten. Das schaffen wir durch den sehr guten Wärmeschutz von Astratherm-Steinwolle-Granulat. Es hält im Winter die Wärme im Haus und lässt im Sommer die Sonnenhitze gar nicht erst rein. Behaglichkeit geht Hand in Hand mit geringen Wärmeverlusten. Die Mängel der Vergangenheit können durch Astratherm-Steinwollegranulat kostengünstig beseitigt werden.


Wenn sich Dachwohnungen im Sommer überhitzen und im Winter  unbehaglich kalt werden, sind das die extremen Auswirkungen einer unzureichenden Wärmedämmung im Dach. Diese macht sich insbesondere bei kleineren Gebäuden schnell bemerkbar, denn bei ihnen macht die Dachfläche einen relativ hohen Anteil der direkt an die Außenluft grenzenden, wärmetauschenden Hülle aus. Im Winter lassen sich die hohen Wärmeverluste von ausgebauten Dachgeschossen mit schlechter Wärmedämmung gut beobachten: Hier schmilzt der Schnee schnell ab, während  sich die weiße Pracht auf gut gedämmten Dächern wesentlich länger hält.

Wo soll der Dämmstoff liegen?

Die Dämmstofflage sollte möglichst eng an den Außenflächen der beheizten Räume verlaufen.

Lösungen für eine bessere Wärmedämmung
im Dach


Für eine eindeutige Aussage zu den Möglichkeiten an Ihrem Dach, wenden Sie sich an uns oder an einen von uns autorisierten Fachbetrieb. In den meisten Fällen ist eine nachträgliche Zwischensparrendämmung mit Astratherm-Steinwolle-Granulat ohne großen Aufwand möglich.

Die Fläche eines Schrägdaches macht ca. 50 Prozent der gesamten Gebäudehülle aus. Daher ist es sinnvoll auch in diesem Bereich eine optimale Dämmung zu erreichen.

Ein großer Teil der Wärme geht durch das Dach verloren. Bei einem freistehenden Einfamilienhaus kann man davon ausgehen, dass Keller, Wand, Fenster und Dach mit etwa je einem Viertel am Gesamtwärmeverlust beteiligt sind. Genauso können bei Sonneneinwirkung im Sommer unter dem Dach Hitzestaus entstehen, die das Bewohnen der oberen Wohnräume unerträglich machen. Diese Probleme fordern den Einsatz von Astratherm geradezu heraus. Das eingeblasene Astratherm Steinwolle-Granulat bewirkt, dass Ihre Dachwohnung auch an heißen Tagen kühler bleibt. Im Winter gehören die ungemütlichen kalten Dachschrägen der Vergangenheit an.

Um Wärmebrücken zu vermeiden, sollte auch der senkrechte Drempel bis zur Außenwand mit in die Maßnahmen einbezogen werden. Da unter dem Dach üblicherweise nur eine leichte Deckenkonstruktion vorhanden ist, wirkt hier das Astratherm in entsprechenden Dämmdicken eingeblasen, außerdem noch schalldämpfend.

Wohnen unter einem Astratherm gedämmten Dach besagt also nicht nur, dass Sie weniger Brennstoff verbrauchen sondern auch, dass Sie angenehmer wohnen.

Eine aufwändige Demontage der Innenbekleidung und der Dacheindeckung ist nicht notwendig. Sollte später einmal das Dach doch einmal neu gedeckt werden, kann die im Sparrenzwischenraum befindliche Astrathermdämmung dort verbleiben und wird nur nach außen ergänzt. Der sommerliche Wärmeschutz wird erheblich verbessert die Räume sind behaglich.
 

 

Wärmeschutz
Wärmedurchlasskoeffizient der Dachkonstruktion (U-Wert)
vorher ca. 2,3 W/m2K) - nachher ca. 0,3 *W/m2K). Dies
bedeutet eine wärmetechnische Verbesserung des
Bauteils Dachschräge um 85%

 


Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten, Ihre Dachschrägen nachträglich mit Astratherm-Steinwolle-Granulat zu dämmen:

1.    Es werden speziell für Ihr Haus Folienschläuche gefertigt, die in die Sparrenfelder eingebracht werden. Diese montierten Folienschläuche werden anschließend mit Astratherm gefüllt.


2.    Es wird eine 3mm starke Hartfaserplatte zwischen die Dachsparren geschoben. Dadurch entsteht ein neuer Hohlraum, der anschließend mit Astratherm-Steinwolle-Granulat vollständig verfüllt wird. Beim Einfüllvorgang wandert die Hartfaserplatte an die vorhandene Dachlattung. Nun wird gegebenenfalls eine Konterlattung zur Hinterlüftung zwischen Hartfaserplatte und vorhandener Dachlattung gesteckt.

3.    Das Material wird vom Spitzboden oder durch die Entfernung einzelner Dachziegel hohlraumfrei zwischen die Dachsparren bis gegen die Dachziegel eingeblasen. Diese Möglichkeit muss durch uns oder einen autorisierten Fachbetrieb vorerst begutachtet werden, da sie nur im Einzelfall Anwendung findet.


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